Ein Patrouillenritt richtet sich an alle Reiter(Innen), ungeachtet der
Reitweise, Pferde- oder Ponyrassen. Es ist ein Plauschanlass, bei dem die
Schlussklassierung zumeist Nebensache und der Teamgeist alles ist.
Eine Patrouille besteht aus zwei Reiter(Innen), die eine
vorgeschriebene Strecke abreiten, auf welcher sie in unregelmässigen
Abständen auf Streckenposten stossen. Bei jedem Posten muss eine Aufgabe
erledigt werden; zu zweit, allein, vom Pferd oder vom Boden aus.
Das Aufgabenspektrum ist breit: von kniffligen Fragen ums Thema Pferd
bis hin zu anspruchsvollen Geschicklichkeitsaufgaben wie zum Beispiel das
Überwinden einer Wippe zu Pferde oder das Aufhängen von Wäsche ohne vom
Pferd zu steigen: der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Gefördert wird dabei nicht nur der Wille des Pferdes, seinem Reiter
vertrauensvoll zu gehorchen, sondern auch derjenige des Reiters, mit dem
Pferd als Partner zusammenzuarbeiten. Die Pferde schätzen das
Spielerische - viele faule oder nervöse Pferde entpuppen sich zu eifrigen
Mitdenkern, sobald sie eine Aufgabe zu lösen haben -, währenddessen die
Reiter sich taktisch auf immer neue Situationen einstellen müssen.
Patrouillenritte finden das ganze Jahr über statt und sind sehr
beliebt. In welcher anderen Sportart können sich - mit gleichen Chancen
gerüstet und auf freundschaftliche Art - Freizeitreiter(Innen) die
Klingen mit Turnierreiter(Innen) kreuzen? Auch Nichtreiter(Innen) sind
jederzeit willkommen; sei es als Zuschauer(Innen) oder als Helfer(Innen)
an einem der phantasievollen Posten.
Angesprochen sind alle Reiter(Innen), Pferde und Ponies, die Spass an
Geschicklichkeit und Teamwork haben.